Eine Setlist planen, die zum Abend passt
Spielzeit, Dramaturgie, Pausen und die Musikfolge danach.
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Mit dem Rahmen anfangen
Bevor ihr Songs auswählt, klärt den Rahmen: Wie lange spielt ihr insgesamt, wie viele Sets, wie lange die Pausen? Bei Festen gibt oft der Ablauf des Veranstalters die Blöcke vor – Essen, Ansprachen, Mitternacht.
Dramaturgie
- Einstieg: bekannte, mittelschnelle Songs, die den Raum öffnen
- Aufbau: Tempo und Energie steigern, Mitsingstellen gezielt setzen
- Ruhepunkte: ein, zwei ruhigere Songs pro Set, damit Spitzen wirken
- Schluss eines Sets: ein sicherer Höhepunkt, damit die Pause positiv beginnt
- Zugaben vorbereiten, aber nicht fest einplanen
In GigOffice umsetzen
Pflegt im Songarchiv Tonart, Tempo und Dauer. Daraus berechnet die Setlist die Spielzeit. Fehlt eine Dauer, weist GigOffice darauf hin.
Fügt Pausen und Ansagen als freie Einträge ein. Ändert die Tonart nur für diesen Abend, wenn eine Aushilfe oder eine andere Stimme singt – das Archiv bleibt unverändert.
Verbindet die Setlist mit dem Booking. So sehen alle Mitglieder am Handy, was am Abend gespielt wird.
Nach dem Auftritt: die Musikfolge
Viele Veranstalter müssen die gespielten Werke an die Verwertungsgesellschaft melden. Aus der Setlist exportiert ihr die Musikfolge als CSV. Prüft vorher die Komponistenangaben – GigOffice zeigt, wo sie fehlen. Welche Angaben verlangt werden und wie ihr meldet, entnehmt bitte den aktuellen Vorgaben von GEMA bzw. AKM.
Dieser Ratgeber gibt allgemeine Hinweise und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.